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Ostsee-Pipeline: Startschuss mit Dimitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel

Kategorie: Gas

In der kommenden Woche wird die Ostsee-Pipeline durch den russischen Staatschef Dimitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziel  in Betrieb genommen. Während in Deutschland und Russland Euphorie rund um das Prestigeprojekt herrscht, gibt es zumindest einige Kritiker im Ausland. Nord Stream: Erdgas-Pipeline durch Ostsee eröffnet Bislang musste Russland stets einen Kompromiss mit den Transitländern finden, wenn es um Gasexporte nach Europa ging. Quer durch die Ukraine oder Polen gelangten die russischen Gaslieferungen ins westliche Europa, worüber man vor allem beim Monopolisten Gazprom nicht sonderlich glücklich war. Unmittelbar nach der Jahrtausendwende sannen Ex-Bundeskanzler Schröder und Wladimir Putin nach Alternativen und die Idee von der Ostsee-Pipeline war geboren.

Ostsee-Pipeline: Startschuss mit Dimitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die 1.224 Kilometer lange Strecke wurde in nur eineinhalb Jahren bewältig und so werden der russische Staatschef Dimitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel das Prestigeprojekt Nord Stream am 8. November offiziell in Betrieb nehmen. Wie es derzeit heisst, sind die 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr schon verkauft, womit die Rechnung mit der Pipeline vollends aufgegangen ist. Natürlich stösst dieses deutsch-russische Wirtschaftsprojekt gerade bei den östlichen Nachbarn nicht auf Gegenliebe, fühlt man sich doch vehement übergangen. Auch hierzulande gibt es Kritiker, die vor allem die Abhängigkeit vom russischen Gas und somit der dortigen Preispolitik bemängeln. Diese Kritik nehmen die Verantwortlichen gerne in Kauf, weil in diesem Fall die Vorteile überwiegen. Bild: DSCI1367 von Mr Thinktank, bearbeitet von Tarifo.de – CC BY 2.0.