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TelDaFax: Ehemaliger Staatssekretär kooperierte 2008 mit dem Gasanbieter

Kategorie: Gas

Seit mehreren Wochen weiß die Öffentlichkeit mittlerweile von der Insolvenz von dem Gasanbieter TelDaFax. Im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bonn wegen der Durchführung eines Schneeballsystems und Insolvenzverschleppung werden jedoch immer neue Details bekannt. Nach aktuellen Informationen soll Rezzo Schlauch, früherer Grünen-Politiker und ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär, für den Energieversorger eine Milliardenkreditlinie und Kontakte ins Ausland beschafft haben. Berlin - Der Energieversorger TelDaFax gilt hierzulande bereits als ein Insolvenzfall von historischer Größe. Seit wenigen Tagen taucht in Zusammenhang mit dem verschuldeten Unternehmen nun auch der Name Rezzo Schlauch auf. Der frühere Politiker soll im Jahr 2008 dem damaligen Aufsichtsratschef von TelDaFax, Michael Josten, eine Kreditlinie in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar bei der First American Bank vermittelt haben. Nur kurze Zeit später stellte er außerdem für den Gasanbieter Kontakt her zu Nikolaos T., einem Rohstoffhändler aus Griechenland. TelDaFax: Langjähriger Aufsichtsratschef mit krimineller Vergangenheit Während seiner Kooperation mit dem Gasanbieter stand Rezzo Schlauch mit dem damaligen Aufsichtsratschef Michael Josten in Verbindung. Über dessen kriminelle Vergangenheit war in der deutschen Öffentlichkeit lange Zeit nur sehr wenig bekannt. Josten wurde im Frühling 2007 zu einer zweieinhalb jährigen Haftstrafe verurteilt. Grund war ein Betrug mit Kapitalanlagen in Millionenhöhe. Durch einen Umzug in die Schweiz konnte Josten sich jedoch bis Mitte 2010 der Strafe entziehen. Aus der Schweiz begann er dann den Energieversorger TelDaFax aufzubauen. Bild: gas von medea_material, bearbeitet von Tarifo.de - CC BY 2.0.