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Energiekonzernaktien reagieren auf die Bundestagswahl

Kategorie: Strom

Vier Jahre wird eine Koalition aus CDU/CSU und FDP das Land regieren dürfen. Das sind zwei Parteien, die sich in den vergangenen Jahren in der Debatte um den Atomausstieg verhalten geäußert haben. Von einer Brückentechnologie zu sprechen, das war schon eine der größeren Konzessionen, die von Kanzlerin Merkel gemacht wurde. Den Atomausstieg bis 2020 will keine der beiden Parteien. Der Markt reagiert natürlich auf die Wahl von schwarz-gelb am gestrigen Wahlsonntag. Die Aktien von Energiekonzernen, den klassischen Betreibern von AKWs, legten seit den Wahlergebnissen ein gutes Stück zu, während die Kurse von Solar-Energieunternehmen fallen. "Atomindustrie, Pharmaindustrie legen zu, Solarindustrie verliert. Ekelhaft." schreibt ein Kommentator in der ZEIT ONLINE über die entsprechenden Meldungen über die Börsenkurse von Atom- und Pharmaindustrie. Die schwarz-gelbe Regierung ist noch nicht einmal in Verhandlung gegangen, da machen sich schon erste Zeichen des neuen Windes bemerkbar, der auf vier Jahre durch das Land wehen wird. Von Klimakanzlerin keine Spur. Die Börse zeigt hier sehr deutlich, was umweltpolitisch auf die Bundesrepublik zukommen wird. Der Kursverfall für die Solarunternehmen schürt auch Ängste, dass Deutschland wichtige Schritte in einer zukunftssicheren Technologie verschlafen könnte. Entsprechend der aktuellen Sitzverteilung könnte nichts die Pläne von schwarz-gelb durchkreuzen, wenn diese sich nur einig sind. Die Stimmen der Opposition (bei der man von Einigkeit ebenfalls wenig erkennen kann) würden im Zweifel nicht ausreichen, um Entscheidungen der Regierung zu verhindern. Die verlängerten AKW-Laufzeiten scheinen damit schon so gut wie beschlossen. Fraglich bleibt, wie sich die neugewählte Regierung zum Kraftwerksneubau positionieren wird und wie sie mit dem schlechten Börsengang von Erneuerbare Energien-Unternehmen umgehen wird. Freilich bestimmen Politiker nicht die Börsenkurse, dass aber eine schwarzgelbe Politik derart eindeutig Einfluss auf den Kursabfall ganz bestimmter Branchen nimmt, sollte zumindest nachdenklich stimmen. Nachdem am gestrigen Wahlsonntag gewählt worden ist, sei es daher jedem empfohlen einen Stromvergleich durchzuführen und auch den Stromanbieter zu wählen. Vielleicht kann man durch die Wahl von Ökostrom ein klares Zeichen setzen und Einfluss auf entsprechende Regierungsentscheidungen nehmen. Der Name eines Ökostromanbieters aus Hamburg ist nicht umsonst LichtBlick und Öko-Strom in Hamburg muss nicht teuer sein, wie ein entsprechender Stromvergleich zeigt.