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Erdgas-Importe: 67 Prozent kommt aus Westeuropa

Kategorie: Gas

Die Abhängigkeit vom russischen Gas ist weitaus geringer, als man es nach den medialen Darstellungen der jüngsten Vergangenheit zunächst vermuten könnte. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat nun die Zahlen zu den Bezugsquellen von Erdgas veröffentlicht. Demnach stammen 67 Prozent aller Erdgas-Importe von den west- und nordeuropäischen Quellen in Europa. Eon Ruhrgas: Zukünftig keine Gaspreis-Orientierung am Ölpreis In den vergangenen Wochen war die Bauverzögerung bei der Nabucco Gas-Pipeline immer wieder ein Thema in den Medien gewesen. Das Prestigeprojekt der EU soll in erster Linie errichtet werden, um die Abhängigkeit vom russischen Gas weiter zu verringern. Wie nun eine Aufstellung zu den Bezugsquellen von Ergas in Deutschland vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt, fällt diese Abhängigkeit erheblich geringer aus, als man zunächst vermuten könnte. Aus russischen Quellen stammen rund 32 Prozent des importierten Erdgases.

Erdgas-Importe: 67 Prozent kommt aus Westeuropa

Auch wenn die Niederlande mit 22 Prozent und Norwegen mit 29 Prozent noch unter den russischen Liefermengen liegen, ist zukünftig eher mit einem Ausbau der skandinavischen Anteile zu rechnen. So gehen Experten davon aus, dass die Ergasmenge aus Norwegen in den kommenden fünf bis zehn Jahren deutlich über 30 Prozent liegen wird. Weil Deutschland zudem Gas aus Dänemark, Großbritannien und anderen Ländern bezieht, pendelt sich der Anteil von Gas aus west- und nordeuropäischen bei rund zwei Dritteln ein. Bild: Ruhr von Ralpe, bearbeitet von Tarifo.de, Lizenz: CC-BY-SA.