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Gaspipeline South Stream: BASF beteiligt sich

Kategorie: Gas

Wintershall, die Konzerntochter des Chemiekonzerns BASF wird sich an dem Erdgaspipeline-Projekt South Stream beteiligen. BASF und Gazprom haben in Moskau eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Gaspipeline South Stream: BASF beteiligt sich Ludwigshafen - Mit einer Beteiligung von 15 Prozent steigt die Öl- und Gastochter Wintershall des rheinland-pfälzischen Chemieriesen BASF beim russischen Gaspipeline-Projekt South Stream ein. Die Leitungen sollen Erdgas aus Russland durch das Schwarze Meer nach Europa transportieren. Der Gaskonzern Gazprom hält jedoch weiterhin 50 Prozent an der South Stream AG. Die von den Vorstandsvorsitzenden der beiden Konzerne unterzeichnete Absichtserklärung beinhaltet auch einen Beschluss neuer langfristiger Gaslieferverträge für die WIEE, einer gemeinsamen Erdgashandelstochter von Wintershall und Gazprom. Damit soll vor allem das Vertriebsgeschäft in Südosteuropa gesichert werden. Die genaue Höhe der Investitionen in das Pipelineprojekt steht noch nicht fest. Nach Angaben von Igor Setschin, Stellvertreter Putins in Energiefragen, wird Wintershall voraussichtlich rund zwei Milliarden Euro investieren.

Konkurrenz zu Nabucco-Pipeline

Die South Stream Pipeline soll eine Länge von insgesamt rund 3.600 Kilometer haben und Erdgas aus Russland nach Bulgarien transportieren. Von dort soll das Gas in zwei Leitungen bis nach Österreich und Italien fließen. Die Ukraine wird dabei von der Pipeline aufgrund von Streitigkeiten über den Gastransport nach Europa gemieden. South Stream wird als Konkurrenzprojekt zu der Nabucco-Pipeline gesehen, die Russland umgeht und die EU-Staaten unabhängiger von russischem Gas machen soll. Bild: Moscow von Jean & Nathalie, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY 2.0.