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Deutsche Energieagentur (dena) behält ihren Chef Stephan Kohler

Kategorie: Strom

Die Nachricht, dass Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energieagentur (dena), Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienzgesellschaft wird, sorgte in der Presse für Schlagzeilen. Heute wurde auf der Webseite von RWE bekannt gegeben, dass Kohler (56) den Vorstand der RWE AG gebeten hat, ihn von seinen im Februar 2009 bei RWE eingegangenen Verpflichtungen zu entbinden. Die Deutsche Energieagentur deren Anteilseigner zu 50% der Bund direkt, sowie 26% Bund und Länder indirekt über die KfW Bankengruppe sind, hat ihren Sitz in Berlin. Seit dem 1. Mai 2006 war Stephan Kohler Vorsitzender der Geschäftsführung. Im Februar dieses Jahres gab Kohler bekannt, seinen Chefposten bei der Deutschen Energie-Agentur in Richtung Energiekonzern RWE verlassen zu wollen, wofür es in der Presse Kritik an Kohler gab, zumal Kohler als Vorstand der (staatlichen) dena wiederholt eine Parteinahme für die großen Energiekonzerne vorgeworfen worden war. Kohler sollte bei einer RWE-Tochter für den Bereich Energieeffizienz (RWE Effizienzgesellschaft) arbeiten. Daraufhin hatte es allerlei Spekulationen über potentielle Nachfolger von Kohler gegeben, in denen auch prominente Namen, wie z.B. Friedbert Pflüger, genannt worden waren. Nun trat Kohler von seinen Verpflichtungen bei RWE zurück mit der Begründung, er wolle "in der jetzigen, politisch wie wirtschaftlich schwierigen Situation und bei den anstehenden neuen Aufgaben in der dena weiter die Verantwortung übernehmen." Ferner folge er damit den dringenden Bitten des Aufsichtsrates, seinen Vertrag bei der dena zu erfüllen. Zu seiner Absage bei RWE sagte Kohler, er bedauere es, "die neue Aufgabe bei RWE nicht übernehmen zu können. RWE ist bei seinen Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz auf einem sehr guten Weg. Ich werde mit der dena den Aufbau der neuen RWE-Effizienz-Gesellschaft gern unterstützen und stehe RWE hierfür auch beratend zur Verfügung." Wer sich für Themen wie Nachhaltigkeit auf dem Energiemarkt interessiert und bereits jetzt auf erneuerbare Energien umsatteln möchte, der kann auch als Privatkunde schon jetzt Ökostrom und Biogas beziehen. Um günstige Ökostromtarife zu finden, kann man die Ökostrompreise in Berlin und anderen Städten vergleichen und gleich online über Tarifo.de abschließen.