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Bundeskabinett beschließt Biomasse-Aktionsplan

Kategorie: Strom

Das Bundeskabinett hat heute den Nationalen Biomasseaktionsplan (Energie) beschlossen. Damit kommt die Bundesregierung dem Willen der EU-Kommission nach, die bereits 2005 ihre Mitgliedstaaten zu einem entsprechenden Engagement aufgefordert hatte. Laut Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) soll so die Bioenergie hierzulande effizienter und nachhaltig ausgebaut werden. Der Anteil der Bioenergie am Primärenergiebedarf liegt schon heute bei fast fünf Prozent. Biomasse selbst ist dabei nichts anderes als die Masse organischen Materials als Produkt einer biochemischen Synthese. Biomasse besteht also mit anderen Worten vor allem aus Pflanzen und Mikroorganismen. Um daraus Energie zu gewinnen, wird Biomasse in sogenannten Biomasse-Kraftwerken verbrannt und in elektrische Energie umgewandelt. Bioenergie wird außerdem zur Wärmeerzeugung und als Bio-Kraftstoff verwendet. Der besondere Vorteil hierbei ist, dass Biomasse klimaneutral ist. Das heißt das bei der Verbrennung nur das Kohlenstoffdioxid ausgestoßen wird, welches zuvor biochemisch gebunden wurde. Laut Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird Bioenergie daher nicht nur mittelfristig der wichtigste regenerative Energieträger bleiben, sondern noch an Bedeutung gewinnen. Das Bundesumweltministerium (BMU) arbeite daher „mit Hochdruck daran, die voraussichtlich Ende Mai in Kraft tretenden europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen in nationales Recht umzusetzen". Das Ministerium möchte den Anteil entsprechend den Zielvorgaben der EU sowie des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 weiter erhöhen. Konkret geht es im Biomasseaktionsplan um Strategien für die effiziente und nachhaltige Weiterentwicklung der Bio-Energie. Das BMU ist daher optimistisch, den Anteil an Bioenergie innerhalb der nächsten 11 Jahr verdoppeln und so die Zielvorgaben erreichen zu können. Dennoch dürfe nicht übersehen werden, dass der Import von Biomasse immer wichtiger werde und eine Beschränkung auf deutsche Biomasse „unrealistisch“ sei. Das Ministerium verweist in diesem Zusammenhang auch auf die in den letzten Jahren offen zu Tage getretenen Zielkonflikte zwischen regenerativer Energiegewinnung, Nahrungsmittelproduktion und Umweltschutz. Diese Faktoren, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Innovationskraft der Unternehmen seien für den weiteren Ausbau der Biomasse-Nutzung von entscheidender Bedeutung. Wer nicht so lange warten will, kann schon heute was für die Umwelt tun und zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter wechseln. Der Öko-Strom-Vergleich in Essen zeigt zum Beispiel, dass ein Vier-Personen-Haushalt bei einem geschätzten Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) über 100 Euro im Jahr an Stromkosten gegenüber der Allgemeinen Grundversorgung sparen kann. Sieger vom Stromvergleich ist in diesem Fall der Klimaschutz-Aktions-Tarif von Entega. Der Ökostrom-Tarif von Entega stammt zu 100 % aus regenerativen Quellen und hat eine Mindestvertragslaufzeit von nur einem Monat.