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Nabucco und ITGI: Kooperation bei Gas-Pipelines gewünscht

Kategorie: Gas

Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat die Konsortien der Pipelineprojekte Nabucco, ITGI und TAP dazu aufgefordert, über eine Zusammenarbeit nachzudenken. Er befürchtet, dass sonst das Prestigeprojekt Nabucco scheitern könnte. Nabucco und ITGI: Kooperation bei Gas-Pipelines gewünscht Brüssel - Einem Pressebericht zufolge drängt die EU-Kommission auf eine Kooperation des Gaspipelineprojekts Nabucco mit der Transadria-Pipeline (TAP) sowie dem Interkonnektor Türkei-Griechenland-Italien (ITGI). Kommt eine Zusammenarbeit nicht zustande, befürchtet die Kommission ein Scheitern der Gaspipeline Nabucco, die Erdgas vom kaspischen Raum nach Europa transportieren soll und somit Europa unabhängiger von russischem Gas macht. Gaslieferungen aus der kaspischen Region sind heiß begehrt und mehrere Pipeline-Projekte konkurrieren um das Anzapfen der Gasvorkommen in der Region. Eine Bündelung der Kräfte, insbesondere zwischen Nabucco und ITGI würde den Beteiligten größere Chancen im Kampf um das Erdgas einräumen.

Keine Gespräche bei Nabucco

Die Nabucco Pipeline soll über 2.000 Kilometer lang werden und zwischen 25 und 31 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Aserbaidschan durch die Türkei, Griechenland, Bulgarien und Rumänien nach Österreich transportieren. Die Kosten für Nabucco belaufen sich etwa auf 10 Milliarden Euro. Eine Kooperation mit dem billigeren Projekt ITGI würde Kosten sparen. Zwar würde damit solange weniger Gas über Griechenland nach Italien transportiert werden können, bis der weitere Leitungsausbau (Türkei über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich) abgeschlossen ist. Der gemeinsame Ausbau der Gasleitungen verspricht Kostenvorteile für beide Projekte. Nabucco dementiert bislang die Kooperationspläne. Bild: Gas pipes von scjody, CC-BY-SA - bearbeitet von Tarifo.de.
Tags: Energie Gas