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LichtBlick: Energie-Partnerschaft mit Volkswagen

Kategorie: Gas

Salzgitter/Hamburg - Seit Tagen rauscht es durch den Blätterwald: ein Autobauer und ein namhaftes Energieunternehmen stünden vor einer wegweisenden Zusammenarbeit. Nun haben die beteiligten Unternehmen die Katze aus dem Sack gelassen: LichtBlick wird zukünftig "ZuhauseKraftwerke" vertreiben und vernetzen. Dabei handelt es sich um die von Volkswagen produzierten hocheffizienten Blockheizkraftwerke "EcoBlue". Diese werden durch moderne VW-Gasmotoren angetrieben. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist entzückt über die Pläne von VW und LichtBlick. Die zwei Unternehmen planen in den nächsten 10 Jahren 100.000 ZuhauseKraftwerke zu bauen und zu vernetzen. Dabei soll ein dezentrales und flexibles Netz an Stromerzeugenden Geräten zusammengenommen eine Stromleistung von 2.000 Megawatt erreichen. Das entspricht der Kapazität zweier Atomkraftwerke. Folgerichtig bemerkt Sigmar Gabriel in einer Pressemitteilung seines Ministeriums: "Unflexible und gefährliche Atomkraftwerke sind von gestern. Die Zukunft liegt in der Kombination aus Erneuerbaren Energien und flexiblen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Damit kann jeder ohne großen Aufwand zu Hause Strom und Heizwärme erzeugen. Das schont das Klima und den Geldbeutel der Verbraucherinnen und Verbraucher." Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von Lichtblick erklärt in der Pressemitteilung zur Energie-Partnerschaft das Konzept: "Man muss sich die ZuhauseKraftwerke wie einen Fischschwarm vorstellen: Viele kleine Einheiten bilden eine große, leistungsfähige Gemeinschaft, die SchwarmStrom erzeugt." Ab Frühjahr 2010 sollen die ersten Anlagen zunächst nur in Hamburg installiert werden. Anschließend wird der Vertrieb Schrittweise auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Die Stromerzeugung der ZuhauseKraftwerke kann durch die Nachfrage gesteuert und reguliert werden.  Die dabei entstehende Wärme kann gespeichert werden und außerdem die Gebäude in denen sie installiert sind, mit Heizenergie und Warmwasser versorgen.  LichtBlick plant, die Anlagen mit Biogas zu betreiben. Die regenerative Energie ermöglicht dabei einen klimaneutralen Betrieb. Bei aller Freude von Sigmar Gabriel über dieses Projekt stört leider ein wesentliches Detail: Bislang müssen interessierte Verbraucher den Installationszuschuss von 5.000 Euro alleine zahlen.