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Erdgas: Geruch warnt vor Gefahr

Kategorie: Gas

Damit der Verbraucher ein Leck in der Erdgasleitung frühzeitig wahrnehmen kann, mischen Gasanbieter einen Stoff in das Gas. Dadurch nimmt das Erdgas einen Geruch an und der Kunde bekommt die Gelegenheit einzugreifen bevor es zu spät ist. Erdgas: Geruch warnt vor Gefahr Wolfsburg - Erdgas ist sowohl unsichtbar als auch geruchlos und daher ein Austritt aus der Gasleitung für den Verbraucher kaum festzustellen. Aus diesem Grund mischen mehrere deutsche Gasanbieter, um einen möglichst großen Verbraucherschutz zu sichern, ihrem Erdgas eine Substanz bei. Diese riecht stark und gibt das Gas frühzeitig zu erkennen. Per Gesetz gelten jedoch strenge Auflagen für die Anbieter, weshalb jede beigemischte Substanz vorher durch den TÜV muss. Der Energieanbieter LWS zum Beispiel stellt derzeit seine Netze um und will zukünftig dem Erdgas eine umweltfreundlichere Substanz (Gasodor S-Free) beimischen.

Erdgas – Geruch von Verbrauchern erkannt

Die Gasverbraucher, die diese Maßnahme im Rahmen einer Umfrage testeten, äußerten sich bislang mehrheitlich positiv. Die meisten nahmen einen stark aggressiven und eigentümlichen Geruch wahr, der wohl im Ernstfall dazu verleiten würde, den Notdienst zu rufen. Besonders bei der großen Gefahr die entsteht, wenn Erdgas unkontrolliert austritt, dürfte manch Kunde froh sein, dass dies in Zukunft nicht mehr unbemerkt geschehen kann. Da aber ein Leck in der Gasleitung äußerst selten vorkommt, werden die meisten der Gasverbraucher den warnenden Geruch glücklicherweise niemals wahrnehmen. Bild: Gas Pipe von blue_quartz, CC-BY-SA - bearbeitet von Tarifo.de.