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Gasmarkt: Stadtwerke massiv unter Druck

Kategorie: Gas

Berlin - Der Gasmarkt ist weiter in Bewegung. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die etablierten unter Druck. Dazu zählen nicht nur die großen Gasversorger, sondern auch kommunale Stadtwerke. Langfristige Lieferverträge sorgen dafür, dass viele Stadtwerke auf aktuelle Entwicklungen auf den Märkten weniger flexibel reagieren können als Konkurrenten, welche das Gas kurzfristig an der Börse einkaufen. Die Finanzlage vieler Kommunen ist aus verschiedenen Gründen miserabel. Nun kommt ein weiterer hinzu: Die Einnahmen durch die kommunalen Stadtwerke werden immer kleiner, weil viele überregionale Gasanbieter attraktivere Preise bieten können. Noch nie waren die Preisunterschiede auf dem deutschen Gasmarkt so groß wie heute. Während die Stadtwerke in vielen Fällen an langfristige, überteuerte Lieferverträge gebunden sind, kaufen kleine Unternehmen ihre Gaskontingente zu aktuell günstigen Konditionen an der Leipziger Energiebörse ein. „Wer geschickt einkauft, zahlt nur etwa ein Drittel“, so Tobias Federico vom Beratungshaus Energy Brainpool. Mit einem Gaspreisvergleich können Verbraucher ganz schnell herausfinden, ob sie nicht auch von den günstigen Preisen an der Börse profitieren können. Ein Vergleich der Gasanbieter in Essen zeigt zum Beispiel, dass man bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bis zu 395,79 Euro im ersten Jahr nach dem Wechsel gegenüber den Stadtwerken sparen kann.