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Energie pro Schöpfung - Kirchen nutzen Ökostrom

Kategorie: Strom

Energie pro Schöpfung In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über Kirchen, deren Organisationen oder ganze Landesverbände, die auf Ökostrom setzen oder gar selbst Strom beschaffen. Tenor aller Aussagen der Kirchlichen Vertreter: Die Schöpfung bewahren.  Warum beziehen Kirchen Ökostrom? Vom 2. bis 5. November 2008 hat in Bremen die letzte Tagung der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter dem Motto „Klimawandel - Wasserwandel - Lebenswandel“ stattgefunden. Dort wurde ein verstärkter Schutz der Schöpfung proklamiert, der Ausdruck in einem geänderten Lebenswandel finden soll. Ziel sei es, Schöpfung zu bewahren und in Demut mit ihr umzugehen, so die Evangelische Kirche. Dies werde nun festes „Programm“ für alle Kirchen und deren Mitglieder. Dazu gehört, nach Ansicht der Kirche, auf jeden Fall so viel wie möglich Energie zu sparen und sorgsam mit dieser so wichtigen „Ressource“ umzugehen. Auf Grund des Beschlusses der Kirchenobersten setzen nun Gemeinden erste Projekte, die den Wandel signalisieren in die Tat um. In der Katholischen Kirche sind auf verschiedenen Treffen der Kirchenoberhäupter ähnliche Überlegungen bekannt gegeben worden. Ein weiterer Grund sind die steigenden Energiepreise, die einem schrumpfenden Haushalt gegenüberstehen. Bereits seit längerem befürchten die Kirchen in Deutschland weiter schrumpfende Einnahmen bei den Kirchensteuern, nicht zuletzt bedingt durch die Finanzkrise. Die stetig sinkende Mitgliederzahl ist ein weiteres Problem der Haushaltsfinanzierung. Auch die oft unzureichend sanierten Gebäude und deren Ausmaße sind für den Energieverbrauch und die Höhe der Energiekosten nachteilig. Welche kirchlichen Beispiel-Projekte gibt es? Bereits vor Beginn der Tagungen zur Synode hatte die Landeskirche in Baden-Württemberg bekannt gegeben, dass sie eine eigene Energieversorgungsgesellschaft gründen wird. Die sogenannte „Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH“ (KSE) wurde Anfang Juli 2008 ins Leben gerufen. Laut Mitteilung soll sie seit Anfang dieses Jahres ihre Kunden mit Erdgas beliefern. Auch das Bistum Mainz hat die Anliegen der Synode seit diesem Jahr in der Realität umgesetzt. Laut Kirchenmitteilung wird der Energieversorger NATURSTROM das gesamte Jahr das Bistum mit Ökostrom beliefern. Damit ist Mainz laut eigenen Angaben das erste Bistum in Deutschland, das komplett mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt wird. Ganz aktuell ist auch die Caritas in Fulda auf Ökostrom umgestiegen. Eigenen Angaben zufolge hat sie das Angebot der Überlandwerke Fulda AG genutzt und wird in diesem Jahr regenerativ erzeugten Strom aus einem Wasserkraftwerk beziehen. Der Strom sei sogar vom TÜV Süd zertifiziert und stamme damit hundertprozentig aus Erneuerbaren Energien, so der Energieversorger. Kann ich „Kirchenstrom“ beziehen? Laut Mitteilung der Kirche in Baden-Württemberg sei für das Energieunternehmen KSE nur die Versorgung kirchlicher und sozialer Einrichtungen geplant und normale Haushalte damit aus der Energieversorgung der Gesellschaft ausgeschlossen. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt? Für alle, die nicht so lange warten wollen, hat Tarifo.de Informationen zu Preisen und Angeboten von Ökostromlieferanten in Deutschland unter www.Tarifo.de bereit gestellt. In den von Kirchen bereits mit Strom versorgten Orten ist es ganz leicht, Ökostrom zu finden: Einfach mit Tarifo.de Ökostrom-Anbieter in Mainz vergleichen bzw. Ökostrom-Anbieter in Fulda vergleichen. Der Vergleich ist natürlich kostenlos, ebenso wie der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter.