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Automausstieg: Atomkraftgegner haben Grüne Partei in Japan gegründet

Kategorie: Strom

Seit der Reaktorkatastrophe vor mehr als einem Jahr in Fukushima ist die Zahl der japanischen Atomkraftgegner gewachsen. Vor zwei Wochen demonstrierten mehr als 150.000 Menschen gegen die Atomkraft - es war der mit Abstand größte Protest seit dem Atomunglück. Nun haben Umweltaktivisten die erste Grüne Partei in Japan gegründet, durch welche der Protest gegen die Kernkraft weiteren Zulauf erhalten könnte.

Automausstieg: Atomkraftgegner haben Grüne Partei in Japan gegründet IMG_8029 von IsaacMao Die neue Partei mit dem Namen "Midori no To" ist in Tokio gegründet worden. Grundforderung der japanischen Grünen ist es, sich von der Kernenergie zu lösen, den Anteil der Erneuerbaren Energien auszubauen und die CO2-Emissionen Japans zu verringern. Auch den Export von japanischer Atomtechnik möchte die neue Partei verbieten.

Atomkraft-Demos in Japan halten an

Auch an diesem Sonntag haben in Japan wieder Tausende Menschen in Tokio gegen die Atomkraft demonstriert. Zu Beginn des Monats ist das erste AKW seit dem Unglück von Fukushima wieder ans Netz gegangen. Davor waren in Japan für knapp zwei Monate alle 50 noch existierenden Atomreaktoren wegen Stresstests abgeschaltet. Aus Sorge vor Stromengpässen und einem Stromausfall ist ein Atomkraftwerk in Oi wieder ans Netz genommen worden. Bereist seit Monaten demonstrieren regelmäßig Zehntausende vor dem Regierungssitz in Tokio gegen die Atomkraft. In diesem Monat haben sich mit dem ehemaligen Premierminister Yukio Hatoyama, dem Literaturnobelpreisträger Kenzaburo Oe und dem Popstar Ryuichi Sakamoto Prominente an den Protesten gegen die Atomkraft beteiligt. Bild: IMG_8029 von IsaacMao, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de