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Ökostrom-Speicher werden laut Studie erst nach 2020 benötigt

Kategorie: Strom

Da Ökostrom sehr unregelmäßig produziert wird, werden Speicher für Erneuerbare Energien immer wieder als zentraler Bestandteil der Energiewende bezeichnet. Einer Studie des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) zufolge, in dem der Speicherungsbedarf für Strom bis 2050 untersucht wird, werden die ersten Speicher jedoch erst zwischen 2020 und 2025 benötigt. Ökostrom-Speicher werden laut Studie erst nach 2020 benötigt Laut VDE-Studie werden Stromspeicher erst dann benötigt, wenn der Anteil von Erneuerbaren Energien am Strommix einen Anteil von 40 Prozent erreicht. Derzeit sind es gut 20 Prozent, bis 2020 sollen es 35 Prozent sein. Bis diese Marke erreicht ist könnten Braunkohlekraftwerke die Lücke schließen die entsteht, wenn einmal kein Wind weht oder keine Sonne scheint.

Strom-Speicher konkurrieren mit Gaskraftwerken

Die Autoren der Studie schreiben, dass es am günstigsten ist, wenn bis zu der angegebenen 40-Prozent-Marke überhaupt keine Streicher gebaut werden. Falls schon früher Stromspeicher zur Verfügung stehen, dann würden diese Gaskraftwerke vom Markt drängen. Es wäre aber günstiger Schwankungen bei der Stromerzeugung mit Gaskraftwerke auszugleichen. Auch Biomassekraftwerke und thermische Kraftwerkparks könnten schwankende Strommengen zunächst ausgleichen. Langfristige führt laut VDE jedoch kein Weg an Speichern vorbei. Ein Erneuerbare-Energien-Anteil von 80 Prozent sei ohne Speichereinsatz nicht zu schaffen. Auch zu den Kosten des Speicherbaus äußern sich die Autoren: Mehr als 5 Milliarden Euro würde es Jahr für Jahr kosten die Überschüsse bei der Ökostrom-Produktion komplett zu speichern. Bild: Glen Canyon Staudamm von Tom in NYC, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de.