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Gasanbieter drehen an der Preisschraube

Kategorie: Gas

Trotz des recht harten vergangenen Winters, in dem mehr zu heizen war als im Vorjahr, blieb die Gasrechnung bei vielen Verbrauchern bezüglich der Höhe vom Gaspreis unauffällig. Dies lag daran, dass vergangenen Sommer, also vor der letzten Heizperiode, der Gaspreis gemessen an heutigen Verhältnissen, relativ gering ausfiel. Das Mehrheizen fiel somit durch den insgesamt niedrigeren Gaspreis nicht ins Gewicht. Dies wird sich aller Voraussicht nach jedoch in der kommenden Heizperiode, beginnend diesen Herbst, ändern. Die Gasversorger haben angekündigt den Gaspreis zu erhöhen. Dies sei notwendig, da der Gaspreis, im Verhältnis zwischen den kaufenden und verkaufenden Großkonzernen, weiter an den Ölpreis gekoppelt sei und der gesteigerte Ölpreis nun im Abstand von etwa 6 Monaten auch eine Steigerung beim Gaspreis nötig mache. Der Bundesgerichtshof hatte zwar im März 2010 entschieden, dass eine ausschließliche Abhängigkeit von Gaspreis an Ölpreis bei Privatkunden nicht zulässig sei, im Verhältnis der Importeure und Gasproduzenten spielt dies aber noch eine gewichtige Rolle. Erstaunlicherweise fiel der Gaspreis im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008. Zahlte ein Durchschnittshaushalt in der Heizperiode 2008/2009 im Bundesdurchschnitt noch etwa 1120 Euro, so war es ein Jahr später, trotz der schlechten Witterungsverhältnisse, nur etwa 970 Euro. Diese Entlastung wird den Verbrauchern, wegen der geplanten Erhöhungen beim Gaspreis jedoch in diesem, wohl nicht zu teil werden. Die Gasverbraucher können sich damit behelfen, den Gasanbieter zu wechseln. Es sollte darauf  geachtet werden, beim Gasanbieterwechsel einen Vertrag mit einer Preisgarantie zu wählen. Hierdurch können sich Kunden schon jetzt einen günstigen Gaspreis für die nächste Heizsaison sichern. Ein unabhängiger Gaspreisvergleich steht interessierten Verbrauchern unter Tarifo.de zur Verfügung.