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Strompreise steigen laut Röttgen nicht wegen der Energiewende

Kategorie: Strom

Millionen Verbraucher müssen immer mehr für ihren Strom bezahlen. Viele Stromanbieter begründen die Erhöhung der Strompreise mit der Energiewende. Umweltminister Norbert Röttgen zufolge ist die Energiewende jedoch nicht der Grund für die Strompreiserhöhungen, da Strom an der Börse derzeit sogar billiger ist als vor der Reaktorkatastrophe von Fukushima.



Strompreise steigen laut Röttgen nicht wegen der Energiewende



Röttgen sagte der dpa, dass die Diskussion über die Erhöhung der Strompreise und die Energiewende verzerrt geführt wird. Dem Umweltminister zufolge hat die Erhöhung der Strompreise nichts mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien zu tun, im Gegenteil: Dass der Strom an den Energiebörsen derzeit günstiger ist als vor gut einem Jahr liegt auch daran, dass die Erneuerbaren Energien seither ausgebaut worden sind.

Massive Strompreiserhöhungen als Spekulation zurückgewiesen



Viele Stromverbraucher befürchten, dass die Preise wegen der Ökostrom-Förderung in Zukunft weiterhin stark ansteigen werden. Röttgen zufolge handelt es sich hierbei nur um Spekulationen. Die Kürzung bei der Solarförderung wäre vor allem deshalb notwendig gewesen, damit die Kosten nicht unbegrenzt steigen.



Weiter sagte Röttgen, dass die Energiewende ein Projekt ist, dass eine ganze Generation in Anspruch nehmen wird. Die Energiewende soll nicht schlecht geredet werden, nur weil einzelne Stromversorger die Strompreise erhöhen und dies mit der Förderung der Erneuerbaren Energien begründen.



Bild: Wind turbine von Alan Cleaver, CC-BY-SA - bearbeitet von Tarifo.de.