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Ökostrom: Trotz 40 Prozent mehr Solarstrom Kritik an EEG-Novelle

Kategorie: Strom

Die Solarbranche wehrt sich gegen die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), da diese in erster Linie Einschnitte bei der Solarförderung vorsieht. Die Gesetzesänderung wird derzeit im Bundesrat diskutiert. Obwohl Deutsche Solarunternehmen ums Überleben kämpfen müssen boomt Ökostrom aus Sonnenenergie in Deutschland: Im ersten Quartal 2012 ist die Produktion um 40 Prozent gestiegen. Ökostrom: Trotz 40 Prozent mehr Solarstrom Kritik an EEG-Novelle Vier Prozent des deutschen Stroms wird schon aus Solarkraft gewonnen. Das sind fast 4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) - genug, um 4 Millionen Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Vor gerade einmal drei Jahren lag der Anteil des Solarstroms noch bei einem Prozent. Und der Boom soll weitergehen: Eine Studie zur Energiewende kommt zu dem Ergebnis, dass der Ökostrom-Anteil bis 2030 auf über 35 Prozent steigt.

Ökostrom zukünftig billiger als Strom aus Kohle

Mehrere Forschungseinrichtungen haben für das Bundesumweltministerium eine Studie zur Energiewende vorgelegt. Die Forscher gehen davon aus, dass die Ziele der Bundesregierung, den Ökostrom-Anteil bis 2030 auf 35 Prozent zu erhöhen, übertroffen werden. Weiter berechnen die Wissenschaftler, dass Ökostrom zukünftig günstiger wird als Strom aus Kohlekraftwerken. Der Studie zufolge könnte Ökostrom 2030 7,6 Cent je kWh kosten, Kohlestrom hingegen 9,4 Cent. Ob die deutschen Solarunternehmen von dieser prognostizierten Entwicklung profitieren können steht allerdings auf einem anderen Blatt: Wegen der Billig-Konkurrenz aus China kämpfen viele Firmen ums Überleben. Erst in der vergangenen Woche ging das Bitterfelder Unternehmen Q-Cells in die Insolvenz. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert daher die Kürzungen der Solarförderung, wie sie in der EEG-Novelle vorgesehen sind, zurückzunehmen. Bild: Solar Power von Jan Tik, CC-BY-SA - bearbeitet von Tarifo.de.