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Ökostrom: Nachfrage nach grünem Strom auf dem Niveau wie vor der Atomkatastrophe von Japan

Kategorie: Strom

Knapp ein Jahr nach der verheerenden Atomkatastrophe in Fukushima in Japan in Folge eines schweren Seebebens und eines Tsunamis kann man in Deutschland eine erste Bilanz bei der Entwicklung des Ökostroms ziehen. War die Nachfrage in den ersten Wochen signifikant gestiegen, bewegt sie sich derzeit auf dem gleich Niveau wie vor der Katastrophe. Ökostrom-Konsum entspricht nicht dem Verbraucherbewusstsein Gerade in Deutschland war nach dem Atomunglück in Japan eine deutliche Veränderung auf dem Energiemarkt sichtbar. Allein der geplante Ausstieg aus der Atompolitik ist ein großer Schritt in eine neue Zukunft gewesen, der zahlreiche Veränderungen mit sich gebracht hat. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch von Interesse, wie sich die Nutzung von Ökostrom bei den Verbrauchern entwickelt hat. War unmittelbar nach der Katastrophe ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen, so flaute das Interesse an Ökostrom bereits im Sommer deutlich ab. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres bewegt die Nachfrage auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem Atomunglück.

Regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach grünem Strom

Allerdings kann man innerhalb von Deutschland recht große Unterschiede ausmachen. Während im Saarland mehr als ein Drittel aller Verbraucher Ökostrom bezieht, sind es in Sachsen gerade einmal 23,4 Prozent. Ebenfalls unter den  ökoaffinsten Bundesländern befinden sich Bremen mit 32,2 Prozent und Schleswig-Holstein mit 28,2 Prozent. Thüringen (24,2 Prozent) und Brandeburg (23,7 Prozent) rangieren am unteren Ende der Skala. Bild: Wind Power Farm. von skyseeker, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.