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Kürzung der Solarförderung sorgt für Diskussionen

Kategorie: Strom

Am gestrigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die Kürzung der Solarförderung in Deutschland beschlossen. Zukünftig werden nur noch 19,50 Cent der bisherigen 24,43 Cent je Kilowattstunde gezahlt. Allerdings sorgt die Kürzung für allerhand Gesprächsstoff in Deutschland. Verbraucherschutz: Strom-Förderung aus Solaranlagen ist zu hoch Der Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland war nach dem geplanten Ausstieg aus der Atomkraft das große Ziel in Deutschland. Auf dem Gebiet der Sonnenenergie hat sich im Jahr 2011 in dieser Hinsicht eine Menge getan, so konnte die Stromerzeugung durch Solaranlagen im vergangenen Jahr um mehr als 60 Prozent gesteigert werden. Allerdings bringt diese Entwicklung auch jede Menge Probleme mit sich, da man bislang nicht ausreichend Kapazitäten besitzt, um den Strom zu speichern und weiterzuleiten. Dadurch gehen im Jahr mehrere tausend Kilowattstunden an Sonnenstrom verloren, die jedoch vergütet werden. Gerade an diesem Punkt möchte Bundesumweltminister Röttgen ansetzen.

Kürzung der Solarförderung sorgt für Diskussionen

Mit der Kürzung der Solaranlagen-Förderung möchte man den massiven und ungeplanten Ausbau verhindern. Der erhebliche Preissturz bei den Solarmodulen vor allem aus China hat viele Investoren dazu veranlasst die Produktion von Sonnenstrom als lukrative Anlage zu sehen. Immer mehr Anlagen wurden aus dem Boden gestampft, die zwar Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt haben, die aber zum Teil nie genutzt wurden. Durch die Kürzung erhofft man sich eine bessere Integration des Solarstroms an die Erfordernisse des Energiemarktes ohne dabei das langfristige Ziel des Atomausstiegs aus den Augen zu verlieren. Bild: Sun Powered "Green" Power von Mountain/\Ash, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.