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Volatilität

Wichtige Risikokennzahl

Der Begriff Volatilität ist verwandt mit dem italienischen Wort “volare” und bedeutet übersetzt “Schwankungsfreudigkeit”. Die Volatilität ist eine wichtige Risikokennzahl in der Finanztheorie. Die Berechung der “Vola”, wie die Volatilität in der Sprache der Börsianer abgekürzt wird, basiert auf der Standardabweichung. Diese zeigt auf, wie weit die Kursbewegung einer Aktie um ihren Mittelwert streut. Die Standardabweichung basiert zwar auf Werten aus der Vergangenheit, gibt aber dennoch einen Anhaltspunkt, wie schwankungsanfällig eine Aktie in naher Zukunft sein könnte.

Der VDAX

Der Volatilitätsindex VDAX bestimmt die Schwankungsfreudigkeit des Deutschen Aktienindex (DAX). Der durchschnittliche Wert des VDAX liegt bei etwa 20 Prozent. Werte deutlich darüber zeigen eine hohe, Werte darunter eine eher geringe Volatilität an. In hektischen, weil sehr unsicheren Marktphasen, kann der VDAX durchaus Werte von über 40 oder 50 Prozent erreichen. Panikartige Phasen hieven den VDAX sogar bis auf 70 bis 80 Prozent. In ruhigeren Phasen sind hingegen auch Notierungen beim VDAX von lediglich zehn bis 15 Prozent möglich.