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Controlling

Unternehmensstrukturen werden immer komplexer. Im Zuge der Globalisierung haben sich unendlich viele neue Einsatzmöglichkeiten und Vernetzungen von Unternehmen und Unternehmenszweigen ergeben. Controlling hilft der Firmenführung, betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, indem es wirtschaftliche Kennzahlen erarbeitet und interpretiert. Aufgrund dieser errechneten Zahlen wird im ersten Schritt der aktuelle Stand des Betriebes festgestellt. Dann erfolgt ein Soll-Ist-Vergleich mit den geplanten Zahlen. Sollten die aktuellen Kenngrößen von den geplanten Größen abweichen, werden Korrekturmaßnahmen ergriffen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Ein weiterer Teilbereich im Controlling bestimmt den zukünftigen Weg der Unternehmung. Es plant den wirtschaftlichen Erfolg der kommenden Perioden. Controlling hat als oberstes Ziel die Absicherung vorhandener Vermögenswerte der Unternehmung ebenso wie deren zukünftigen Ausbau.

Controlling wurde zuerst in seiner heutigen Form in Amerika angewandt. Besonders Industrieunternehmen, aber auch private Verkehrsbetriebe wendeten diese Art der Informationsverarbeitung an und etablierten sie. Bis zum heutigen Tag wird in Deutschland in staatlichen Unternehmen im Bereich Controlling lediglich experimentiert. In anderen Ländern wie Schweden, den USA, Großbritannien oder Neuseeland wird es hingegen auf dem staatlichen Sektor bereits erfolgreich angewandt. Im Jahr 1973 wurde in Deutschland der erste Lehrstuhl für Controlling an der Technischen Hochschule Darmstadt eingeführt, Lehrstuhlleiter war Peter Horvath.

Um betriebswirtschaftliche Unternehmensziele zu erreichen, wird in Firmen langfristig vorgeplant. Das Controlling ist bereits in den Zielbildungsprozess involviert. Zum einen unterteilt das Controlling die Anstrengungen, die zur Zielereichung notwendig sind, in einzelne Teilschritte. Zum anderen erstellt es die Planungsdokumentation zur Zielerreichung. Dies ist beispielsweise das Aufzeichnen von Budgetplanungen. Zusammen mit den aktuellen Zahlen aus dem Rechnungswesen wird dann ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt und es können eventuell Korrekturmaßnahmen ergriffen werden. Im Controlling sind diese Steuerungsaufgaben ein großer Teilbereich. Gewinn, Rentabilität und Deckungsbeitrag werden durch das Controlling ständig überwacht, somit kommt es auch einer Dienstleistungs- und Informationsaufgabe nach. Es entsteht ein Management-Informationssystem, aus dem Zahlen zur Entscheidungsfindung der Geschäftsführung entnommen werden. Der Begriff Controlling geht damit weit über die eigentliche Kontrolle der Zahlen hinaus, dies ist nur ein kleiner Teil der betriebswirtschaftlichen Teildisziplin. Mitarbeiter in dieser betriebswirtschaftlichen Teildisziplin tragen ebenso zur Steuerung eines Betriebs bei. Sie bereiten die Grundlagen für viele betriebswirtschaftliche Entscheidungen vor und sie interpretieren die Ergebnisse und geben aufgrund der Unternehmenszahlen Empfehlungen an die Geschäftsführung weiter.